In der Stadt Duma nahe der Hauptstadt Damaskus sollen fünf Menschen bei Zusammenstößen zwischen den Sicherheitskräften und den Demonstranten ums Leben gekommen sein. Vier weitere Menschen seien in der nordsyrischen Großstadt Aleppo getötet worden, hieß es weiter.In Syriens südlichem Nachbarland Jordanien sind erneut Demonstranten gegen die Regierung von Ministerpräsident Marouf al-Bakhit auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Amman forderten am Freitag hunderte Menschen einen Machtwechsel.In Karak, 120 Kilometer südlich von Amman, gerieten die Demonstranten mit Regierungsanhängern aneinander. Bei den Zusammenstößen wurden mindestens zehn Menschen verletzt, berichteten Augenzeugen. Die Teilnehmer der Proteste verlangen seit Februar die Ablösung Bakhits und eine Verfassungsreform, die Jordanien zu einer konstitutionellen Monarchie machen würde. Die von König Abdullah II. eingesetzte Reformkommission will in der kommenden Woche ihre Vorschläge unterbreiten.Auch im Jemen demonstrierten am Freitag wieder zehntausende Menschen gegen Staatschef Ali Abdallah Saleh. In der Hauptstadt Sanaa versammelten sich die Massen auf einer großen Straße im Westen und riefen "Revolution aller gegen die Tyrannen" und "Gott in seiner Barmherzigkeit beschert uns im Ramadan den Sieg". Auch in Taez, der zweitgrößten Stadt des Landes, sowie unter anderem in Ibb, Aden und Marib gingen die Menschen zum "Freitag des Sieges" aus Protest gegen Saleh auf die Straßen.In Saudi-Arabien protestierten am Freitag Hunderte Menschen nach Angaben des TV-Senders "al Menar" auf die Straße.Diesem Bericht zufolge versammelte sich am Freitagabend eine Anzahl von saudischen Bürgern vor dem Polizeigebäude der ostsaudischen Stadt "Awamiya" und forderte die Einstellungen von Menschenrechtsverletzungen.
12 August 2011 - 19:30
News ID: 259325
Bei erneuten Demonstrationen nach dem Freitagsgebet sind gestern nach nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen bis zu 19 Menschen ums Leben gekommen.